Firmengruendung Missouri USA

Missouri bedeutet „Stadt der großen Kanus” und ist ein Bundesstaat des Mittleren Westens der Vereinigten Staaten. Als 24. Bundesstaat trat Missouri am 10. August 1821 der amerikanischen Union bei. Trotz der Sklavenhaltung und deren Befürwortung blieb Missouri während des Bürgerkrieges auf der Seite der Union.

Hauptstadt dieses Bundesstaates ist Jefferson City mit 41.297 Einwohnern. Weiter Städte sind Saint Louis, Springfield, Independence und Saint Joseph. Sehenswert sind die Städte Kansas City und Saint Louis sowie die Region der „Ozarks” mit malerischen Schluchten, Höhlen und künstlichen Seen. Bliebt ist auch der „Mark Twain State Park” im Monroe County. In diesem Park befindet sich das Dorf „Feruda”, wo der Schriftsteller Mark Twain (u.a. Oliver Twist) geboren wurde. Ebenfalls ist das „Mark Twain Home and Museum” in Hannibal einen Besuch wert. Auf den Spuren des historischen Siedlerpfades – dem „Santa Fe Trail”, kann man in der „Arrow Rock State Historic Site” wandeln.

Weil Missouri Durchgangsland der Siedler auf ihrem Weg nach Westen war, wurde es auch „Tor zum Westen” genannt. Durch Missouris geographische Lage in den USA und dessen politischen Nord-/Süd- sowie West-/Ost-Differenzen und auch Großstädte als auch ländliche Regionen hat, gilt es oft als Indikator für die Gesamtstimmung der USA. Missouri ist in seinen südöstlich gelegenen Gebieten sogar noch von den „Bible Belts” geprägt.

Luftfahrttechnik, Logistik, Landwirtschaft und Nahrungsmittelwirtschaft u.v.m. sind die ausschlaggebenden Industriezweige Missouris. Die Landwirtschaft konzentriert sich auf die Produktion von Rindfleisch, Bohnen, Schweinefleisch, Mais, Heu, Geflügel und Eier. In den südöstlichen Gebieten rund um den Mississippi wird Baumwolle und Reis angebaut.
Der Bundesstaat birgt große Vorkommen an Kalkstein, Blei und Kohle. Ebenso spielt der Erwerbszweig Tourismus eine große Rolle.
In Missouri gibt es einige State Parks. Man kann angeln, jagen oder aber einfach eine Wanderung durch die Natur machen.

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Firmengruendung Minnesota USA

Im Norden der Vereinigten Staaten liegt der 32. Bundesstaat Minnesota. Direkt an der Grenze zu Kanada. 1858 entstand dieser Bundesstaat aus dem östlichen Teil des Minnesota Territory und dem kleinen Teil des Wisconsin Territory. Minnesota wird auch „Land der 10.000 Seen” genannt.

„Mit Himmel gefärbtes Wasser” heißt Minnesota übersetzt. Dieser Name stammt aus der Sprache der Dakota Sioux.

Circa zwei Drittel der Bevölkerung leben in der Metropolregion Minneapolis und Saint Paul – den „Twin Cities”. Saint Paul ist die Hauptstadt Minnesotas. Vor den Toren dieser Twin Cities liegt Amerikas größtes Einkaufszentrum, die „Mall of America”.
Die Twin Cities gelten ebenso als kulturelles Zentrum des Upper Midwest. Das Weisman Art Museum und das Minneapolis Institute of Arts gehören zu den namenhaften Museen, die dort beheimatet sind. Auch findet man professionelle Musikensembles wie z.B. das Minnesota Orchestra und das Saint Paul Chamber Orchestra.

57 Staatswälder mit einer Fläche von 16.000 km², 66 Staatspaks sowie zahlreiche Naturschutzgebiete befinden sich in Minnesota. Der Itasca State Park wurde 1891 gegründet und ist somit der erste Staatspark. Es gibt nur einen Nationalpark in diesem Bundesstaat: Den Voyageurs-Nationalpark. An der nordöstlichen Grenze des Bundesstaates liegt die „Boundary Waters Canoe Area Wilderness”, welche über 4.000 km² und ca. 1.000 Seen umfasst.

In den letzten 200 Jahren vollzog die Wirtschaft Minnesotas einen starken Wandel. Zu Beginn des Bundesstaates drehte es sich hauptsächlich um Land- und Forstwirtschaft sowie um den Handel von Gütern. Im Zuge der Industrialisierung gewann der sekundäre Sektor mehr und mehr an Bedeutung. Vor allem die Region im Nordwesten um Duluth profitierte von den Eisenerzvorkommen. Über 80% aller Beschäftigten sind im Dienstleitungssektor beschäftigt, wohingegen weniger als 1% im primären Sektor beschäftigt sind. Innerhalb der USA gehört der Bundesstaat dennoch weiterhin zu den größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Zuckerrüben, Zuckermais oder Erbsen.

Französische Pelzhändler waren die ersten Siedler, welche zu Beginn des 17. Jh. ankamen. Kartiert wurde dieser Bundesstaat u.a. von Jonathan Carver, Henry Schoolcraft und Daniel Greysolon. Greysolon errichtete 1679 ein Fort am Ufer des Oberen Sees und beanspruchte somit das Gebiet des nördlichen Minnesotas für Frankreich.
1763 musste Frankreich das Gebiet aufgrund der Spannungen zwischen den Indianern und Franzosen an Großbritannien abtreten. Die Unabhängigkeitserklärung und der Frieden von Paris ließen das Gebiet zwischen den Großen Seen und dem Mississippi Teil des Nordwestterritoriums werden. Somit war dieses Gebiet erstmals der USA zugehörig. Bis etwa 1816 blieb die Region dennoch stark unter britischem Einfluss. Mit dem „Louisiana Purchase” erwarben die Vereinigten Staaten später auch die westlichen und südlichen Gebiete des heutigen Minnesotas von Frankreich. In den Jahren 1860 bis 1870 kamen die ersten deutschen Einwanderer nach Minnesota und prägten fortan das kulturelle Bild dieses Bundesstaates.

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Firmengruendung Michigan USA

Der Michigansee gab diesem Bundesstaat seinen Namen. Er wurde aus der Sprache der Algokin abgeleitet und bedeutet so viel wie „Großes Wasser”. Hauptstadt Michigans ist Lansing mit 113.810 Einwohnern (Stand 07.07.2009), weitere wichtige Städte sind Detroit, Grand Rapids, Warren und Flint. Michigan wurde am 26. Januar 1837 zum 26. Mitglied der Vereinigten Staaten.

In den Städten finden sich viele berühmte Museen, wie z.B. das Detroit Institute of Arts, welches eine bemerkenswerte Sammlung amerikanischer, europäischer und orientalischer Kunst ausstellt.

Der Bundesstaat Michigan ist für die Automobilindustrie bekannt, doch auch die Tourismusbranche ist nicht zu unterschätzen. Traverse City, Mackinac Island und die gesamte obere Halbinsel ziehen Naturliebhaber und Sportler aus Kanada und dem restlichen Teil der USA an. Michigan besitzt mit 5310km die längste Süßwasserküste der US-Bundesstaaten und ist der einzige Bundesstaat, der in zwei Teile geteilt ist. An vier der fünf Seen hat Michigan Anteil; das sind der Michigansee, der Obere See, der Huronsee und der Eriesee. Neben den großen Seen gibt es noch ca. 11.000 kleiner Seen, von denen der größte See der „Houghton See” im Norden Unter-Michigans ist. Der Grand River ist der längste Fluss dieses Bundesstaates.

Neben dem Isle Royale Nationalpark, der auf der gleichnamigen Insel im Oberen See liegt und dem Pictured Rocks National Lakeshore Naturschutzgebiet, in dem man farbige Sandsteinfelsen, schöne Strände und auch Sumpfgebiete findet, ist auch der „Sleeping Bear Dunes National Park mit seinen großen Dünen und langen Stränden ein Touristenmagnet. Ca. 6,7 Milliarden US-Dollar werden jährlich durch die Tourismusbranche eingenommen. Das milde Klima, die verschiedenen Wintersportmöglichkeiten und das landschaftliche Potential ziehen ganzjährig sehr viele Touristen ins Land.

Die Wirtschaft Michigans ist vielfältig. Für den Wirtschaftsraum sind die primären und sekundären Sektoren ausschlaggebend: Das sind der Bergbau, die Landwirtschaft und die Industrie. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Milchprodukte, Mais, Sojabohnen, Kirschen und Äpfel. Durch Nutzpflanzen werden etwa 3 Milliarden US-Dollar eingenommen.

Auch der Bergbau ist entscheidend für die Industrie in Michigan. Exportiert und gefördert werden Salz, Pottasche (aus den diversen Sümpfen), Torf, Silber und Kies. Im Norden und Süden des Bundesstaates werden Erdgas, Erdöl und Erze gefördert.

Die Industrie ist das wichtigste Standbein dieses Bundestaates und ist einer der führenden Industriestaaten der USA. Das wichtigste Zentrum für die Produktion von Personenkraftwagen ist Detroit. Hier haben sich Firmen wie Chrysler, General Motors und Ford niedergelassen. Weitere Standorte sind Flint, Pontiac und Lansing.

Beginn des 20. Jh. wurde Michigan zum Geburtsort der Autoindustrie. In Highland Park hatte Henry Ford seine erste Niederlassung und änderte das gesellschaftliche Klima der USA durch die neue Ära des Personentransports dauerhaft.

Trotzdem noch immer einige namenhafte Autohersteller ihre Niederlassung in Detroit haben, hat die Stadt ihre Vorherrschaft auf dem Automobilsektor nach dem Zweiten Weltkrieg verloren. Viele Autohersteller verließen die großen Gewerbegebiete und gründeten, auch aufgrund der niedrigen Löhne, neue Niederlassungen in den Südstaaten und im Ausland.

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Firmengruendung Massachusetts USA

Das Indianerwort „Mass adchu ut” -„bei den großen Hügeln”- gab dem heutigen US-Bundesstaat seinen Namen und tauchte zum ersten Mal in Captain John Smiths Buch „A Description of New England” (1616) auf. Der Bundesstaat hat zwei Beinamen: Einmal „Bay State” und „Old Colony”. Die Hauptstadt Massachusetts’ ist Boston, welche zugleich die größte, kulturellste, eine der ältesten und wohlhabendsten Städte Neuenglands ist. Boston wurde durch die legendäre „Boston Tea Party” vom 16. Dezember 1773 bekannt. Proteste gegen die Erhöhung der Teesteuer lösten den Unabhängigkeitskrieg aus.
Der ca. 4 km lange „Freedom Trail” zieht sich als eine rote Pflasterspur zu sechzehn historischen Stätten Bostons, wie z.B. der „Boston Common”, das „Massachusetts State House” und das „Old State House”.
In Boston befindet sich u.a. auch die weltbekannte „Harvard University” und auch das „MIT- Massachusetts Institute of Technology”, welches 1861 gegründet wurde. Sie ist eine der weltweit führenden Universitäten im Bereich der technologischen Forschung und Lehre. Das MIT ist eine private und nicht-konfessionelle technische Universität, welche als erste Chemie-Ingenieure ausbildete und die Sozial-, Wirtschafts-, und Geisteswissenschaften in die Ingenieurausbildung einbezog. Schon früh werden die Studenten in die Forschungsaktivitäten eingebunden.
Neben den diversen bekannten Universitäten befindet sich auch die „Symphony Hall” in Boston, in der das weltbekannte Boston Symphony Orchestra residiert.
Auch ist diese Stadt Sitz eines katholischen Erzbischofs (Erzbistum Boston) mit Kardinalssitz.

Die „Massachusetts Bay Colony” wurde 1629 von englischen Puritanern gegründet und war eine der dreizehn Kolonien, die sich gegen die britische Herrschaft während der amerikanischen Revolution auflehnte. Die Verfassung von Massachusetts wurde 1780 verabschiedet und ist eine der ältesten modernen Verfassungen der Welt, welche heute noch immer besteht.
Der Fang von Kabeljau und Walen ließ die Wirtschaft im 18. und 19. Jh. aufleben. Die weltweit besten Fanggründe lagen direkt vor dem Bundesstaat. „Cape Cod” – benannt nach dem Kabeljau (= Cod) – ist eine Halbinsel im Südosten von Massachusetts, welche als Sommerausflugsziel sehr beliebt ist. U.a. befindet sich dort die „Cape Cod National Seashore”. Der Kabeljau ziert auch u.a. Münzen und architektonische Ausschmückungen in der Hauptstadt Boston.

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Firmengruendung Maryland USA

Der „Old Line State” oder „Free State” genannte Bundesstaat Maryland, trat am 28. April 1788 als siebter der 13 Gründerstaaten der Union bei.
Der Bundesstaat grenzt im Südwesten an Virginia und Washington D.C., im Westen an West Virginia, im Norden an Pennsylvania und im Nordosten an Delaware. Der „District of Columbia” (Sitz der US-Bundeshauptstadt Washington) bildet eine Enklave im Westteil des Staates. Annapolis ist seit 1694 die Hauptstadt Marylands. Sie ist gleichzeitig Handelszentrum für die umliegende landwirtschaftlich geprägte Region. Die Wirtschaft wird vor allem durch die Herstellung von Unterwasserausrüstungen und Radargeräten für militärische Zwecke und auch durch die Forschung und Entwicklung im Kommunikationssektor geprägt. Die Akademie der US-Marine (1845) und das Saint John’s College (1784) befinden sich in Annapolis. Das State House (1772-1780) ist das Wahrzeichen der Stadt. Es ist das älteste Parlamentsgebäude der USA und genau hier wurde 1783 der „Pariser Friede” – der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendet- ratifiziert.
Der Staat hat eine Gesamtfläche von 6.447 km² und ist somit relativ klein. Es prallen viele Extreme aufeinander: Große Metropolen wie z.B. Baltimore, dann die abgelegenen Hügel der Appalachen und an der Küste verschlafene Fischerdörfer. Maryland ist einer der am dichtesten besiedelten US-Bundesstaaten. 209 Einwohner pro km² bezogen auf die Landfläche besiedeln das Gebiet.
Baltimore und die Hälfte des umfangreichen Großraums von Washington D.C. gehören zu Maryland. Die Stadt Baltimore ist das kulturelle Zentrum des Bundesstaates, in der sich einige der bekanntesten Museen des Staates befinden. So lohnt sich ein Beusch u.a. im „Peale Museum”, in welchem man historische Sammlungen über die Geschichte der Region bestaunen kann, das „Baltimore Museum of Art” mit Werken europäischer und amerikanischer Kunst und die „Walters Art Gallery” mit Sammlungen von Kunstwerken, deren Ursprung von der Antike bis ins 19. Jh. reicht. Ebenso ist Baltimore ein wichtiges Handels- und Industriezentrum mit 637.418 Einwohnern (Stand 01. Juli 2009) und somit auch die größte Stadt Marylands. Dort liegt auch einer der bedeutendste Seehäfen der Vereinigten Staaten von Amerika. Ausgerichtet ist die wirtschaftliche Tätigkeit auf Pharmazeutik, medizinischen Bedarf und medizinische Dienstleistungen. Neben 61 Forschungslabors auf bundesstaatlicher Ebene beherbergt die Stadt diverse private Laboratorien.

Die Grenze zu Pennsylvania: Markierung der Nord- und Südstaaten Trennung

Der Tag, an dem sich die ersten Siedler in diesem Gebiet niederließen, war der 25. März 1634. Das Gebiet war die einzige katholische Kolonie unter den sonst rigoros protestantischen britischen Kolonien in Nordamerika.
Die „Mason-Dixon-Line” (auch die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland) wurde in den 1760er Jahren gezogen, um den Streit zwischen den Familien Penn und Calvert zu schlichten. Die königliche Charta hatte Maryland den Potomac River und das Territorium nördlich des 40. Breitengrades zugesprochen, wodurch die Stadt Philadelphia zu Maryland gehört hätte. Die herrschenden Familie Pennsylvanias und Marylands beauftragten die Geometer Charles Mason und Jeremiah Dixon mit dem erneuten Vermessen einer neuen gültigen Grenze. Diese Linie wurde nach den beiden Geometern benannt und wird auch als traditionelle und gern zitierte Abgrenzung zwischen den so genannten Nord- Südstaaten bezeichnet.
Der Bundesstaat Maryland wurde 1812 Kriegsschauplatz, als die Briten erneut versuchten neune Zugriff auf die Kolonien zu gewinnen. Die Hafenbefestigung Baltimores hielt dem Gefacht stand. Den Augenzeugen Francis Scott Key inspirierte das Gefecht zum Verfassen der heutigen Amerikanischen Nationalhymne „The Star Spangled Banner”. Der Bundesstaat blieb während des Sezessionskrieges weitgehend neutral. 1864 schaffte der Bundesstat mit der neuen Verfassung die Sklaverei ab.

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Firmengruendung Maine USA

Maine ist der größte New England-Staat mit einer Fläche, die gleichzusetzen ist mit der Fläche aller anderen New England Staaten zusammengenommen. Der Staat liegt im nordöstlichen Teil der USA und ist zu 90 % durch Kiefernwälder bedeckt. Deshalb wird Maine auch als der „Pine Tree State” betitelt.
In Maine existieren rund 2.200 Seen mit unzähligen Uferstrecken, mehr als 5.000 Flüsse, sowie Berge und Täler.
Insgesamt 63 Leuchttürme erstrecken sich entlang der 5.500 Meilen langen Küste Maines. Die Strände sind meist in privatem Besitz und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Lediglich zwei Prozent der Strände sind besuchbar.
Die Hauptstadt Augusta besitzt rund 20.000 Einwohner, jedoch ist die größte und belebteste Stadt Portland. Hauptattraktionen sind das „Portland Museum of Art” – eines der größten Museen in Maine, welches Kunstwerke vom 18. Jahrhundert bis in die Moderne präsentiert- so z. B. Werke der Künstler John Singer Sargent, Rockwell Kent und Winslow Homer, als auch Kunst vom Impressionismus bis hin zum Surrealismus europäischer Künstler wie Degas, Monet, Renoir, Picasso, Munch und Magritte.

Eine beliebte Touristenattraktion ist der „Acadia National Park” von 1929. Dieser Nationalpark ist einer der zehn meistbesuchten Parks der USA mit rund 2 Millionen Besuchern jährlich. Der Acadia National Park ist auf „Mount Desert Island” gelegen und umfasst sowohl lange Küstenstrecken, als auch rund 500 Meter hohe Berge, welche eine atemberaubende Sicht auf  die Insel mit ihren kleinen Seen und unzähligen anderen kleinen Inseln ermöglicht.

Maine ist berüchtigt für den sogenannten „Indian Summer” – in dieser  Zeit im Spätsommer färben sich die Blätter gelb, orange und rot und bilden zusammen mit dem blauen Himmel und Temperaturen um die 20°C  eine romantische Szenerie – Grund für die große Beliebtheit unter den Touristen  als Ferienziel oder Wandergebiet.
Auch andere Naturgebiete ziehen die Touristen magisch an – so auch die sandigen Strände im Süden des Staates in Ortschaften wie z.B.  York, Ogunquit, Wells Beach und Kennebunkport. Die Wassertemperatur beträgt jedoch nie mehr als 12-14°C, auch nicht in den Sommermonaten.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Krustentiere (besonders beliebt ist der Hummer), Geflügel, Eier, Kartoffeln, Milchprodukte, Viehzucht, Blaubeeren, sowie Äpfel. ZU den industriellen Produkten zählen Paper, Holz und Möbel, Elektronik, Nahrung, Leder sowie die Textilherstellung.

Die Kriege der Engländer und Franzosen in Maine

Die ersten Einwohner Maines waren Indianer der im Osten ansässigen Abenaki Stämme der Pigwacket, Arosaguntacook, Kennebec und Penobscot. Zwischen 1497 und 1499 reiste John Calbot durch Maine und sammelte Informationen über die Gegend, welche später die Grundlage englischer Territorialansprüche wurde.

Ab dem 17. Jahrhundert vereinnahmte der englische König James I die komplette Region Neuenglands. Zuvor besiedelten die Franzosen erstmals das Land 1604. Erst drei Jahre später gesellten sich die ersten Engländer dazu. 1622 bekam die Küstenprovinz den Namen Maine.

Das östliche, weniger besiedelte Maine nahe dem Kennebec Fluss  wurde damals noch als Territorium von Sagadahock bezeichnet.

1652 wurde der Staat zum Teil der” Massachusetts Bay Colony” erklärt. Im 17. Und 18. Jahrhundert  herrschten Streitigkeiten um das Lad zwischen den Engländern und den Franzosen. Nachdem die Franzosen den Engländern in den  1740´ern unterlagen, wurde die Region unterhalb des Penobscots Flusses durch die Provinz Nova Scotia verwaltet. Während des Bürgerkrieges im 19. Jahrhundert begannen dann die Streitigkeiten zwischen Briten und Amerikanern. 1812 bis 1820 wurde Maine kurz nach den amerikanischen  Unabhängigkeitskriegen an den Staat Massachusetts angegliedert. Durch den Missouri-Kompromiss, welcher, um die Gleichheit der Stimmen im Senat zu gewähren,  festlegte, dass ein Sklaven haltender Staat (in diesem Fall Missouri) nur dann aufgenommen werden kann, wenn zugleich ein nicht Sklaven haltender Staat der Unionbeitritt, trennte sich Maine am  15. März  1820 von Massachusetts und trat als 23. eigenständiger Bundesstaat der Union bei.

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