Was ist eine Partnerships in den USA

Partnerships unterscheiden sich von Corporations insbesondere in
der Art der Haftung und der Art der Besteuerung. Dem Grundsatz nach
haften Partner für die Verbindlichkeiten der Partnership, während die
Haftung des Gesellschafters einer Corporation auf seine Einlage
beschränkt ist. Die Partnership selbst ist kein Steuersubjekt. Die
Gewinne der Partnership werden als Einkommen der Partner direkt
von diesen versteuert. Die Gewinne von Corporations werden grundsätzlich
als Einkommen der Gesellschaft besteuert. Die Dividenden und sonstigen Ausschüttungen werden zusätzlich als Einkommen der Gesellschafter
besteuert. Da es kein Anrechungsverfahren gibt, genießt die Partnership
in den USA gegenüber der Corporation einen steuerlichen Vorteil.

http://www.us24-group.com/us_corporation/us-corporation.html

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Firmengründung in den USA!

Wir organisieren und begleiten Ihre Firmengründung in den USA.
Die Firmengründung z. B. einer Corporation (US-Aktiengesellschaft)
erfolgt grundsätzlich binnen 48 Stunden. Gerne unterstützen wir Sie
auch bei der Gründung von Partnerships – General Partnership
(„Allgemeine bzw. Gewöhnliche Partnerschaft”, welche mit der OHG
vergleichbar ist), die Limited Partnership, kurz LP („Begrenzte Partnerschaft”,
die mit der KG vergleichbar ist), die Limited Liability Partnership, kurz LLP („Partnerschaft mit begrenzter Haftung”, die eine Zwischenform zwischen
einer KG und einer GmbH darstellt) – oder der Gründung einer Limited Liability Companies, kurz LLC („Gesellschaften mit beschränkter Haftung“, halbwegs vergleichbar mit einer deutschen GmbH).

Während man EUR 25.000,- Kapital z.B. zur Gründung einer GmbH oder
EUR 50.000,- zur Gründung eine AG in Deutschland benötigt, kann in den
USA eine Corporation schon mit deutlich weniger Kapital gegründet werden (siehe hierzu Preise).

Den Weg freigemacht hat dafür der Europäische Gerichtshof mit seinen Grundsatzentscheidungen „Centros“, „Überseering“ und „Inspire Art“. Der Bundesgerichtshof hat im Anschluss daran seine Rechtsprechung auch
geändert und damit die Möglichkeit geschaffen, dass Gesellschaften, die
im Ausland gegründet, jedoch in Deutschland ihre Geschäftstätigkeit
ausüben, auch hier rechtsfähig sind und mithin Zweigniederlassungen
gründen können, ohne dass sie ein Stammkapital wie bei der deutschen
GmbH oder AG erbringen müssen. Sie werden wie eine gebietsansässige
Firma behandelt – sie können ein Gewerbe anmelden, z. B. eine Gaststättenerlaubnis beantragen oder eine § 34 c GewO-Erlaubnis
beantragen, in Europa Konten eröffnen und Tochtergesellschaften
gründen oder Gesellschaftsanteile übernehmen. In das deutsche
Handelsregister werden Corporations als selbständige Niederlassung eingetragen, ohne dass ein bestimmtes Mindestkapital nachgewiesen
werden muss.

Bei einer reinen Geschzäftstätigkeit außerhalb der USA fällt in den USA
nur eine jährliche Pauschalbesteuerung an. Die Pauschalsteuer ist bereits
in der jährlichen Verwaltungsgebühr (siehe hierzu Preise) enthalten.

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Produkthaftung in den USA

Ein europäisches Unternehmen, welches in den Vereinigten Staaten seine Produkte veräußert, unterliegt dem amerikanischen Produkthaftungsrecht wenn es als “Hersteller” anzusehen ist. Besteht ein Produkt aus mehreren Komponenten, ist jeder einzelne Lieferant als Hersteller anzusehen. Diese Haftung des Herstellers ist unabhängig davon wie das Produkt ins Land kam und von wem es verkauft wurde. Die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Schadenfalles sind zum Teil gravierend. Nicht nur muss sich das europäische Unternehmen in den USA vor einer Laienjury verteidigen, sondern es muss auch mit erheblich höheren Schadensersatzforderungen rechnen als dies in Europa der Fall wäre. Prävention ist deshalb oberstes Gebot.

Dem europäischen Unternehmen steht eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um die Wahrscheinlichkeit eines Produkthaftungsfalls um bis zu 90% zu verringern. Dabei ist es interessanterweise nicht so sehr die technische Seite, die haftungsrechtlich relevant ist. Relativ selten noch explodiert ein Benzintank oder bricht die Trittleiter. Der Schwerpunkt der produkthaftungsrechtlichen Präventionsmaßnahmen liegt im Bereich des sog. “Failure to Warn”, d.h. der Anwender wird nicht hinreichend auf Gefahren aufmerksam gemacht und in die Bedienung des Produktes eingewiesen. Fast alle europäischen Bedienungsanleitungen sind zu technisch und zu kurz für die USA. Bedienungs- und Wartungsanleitungen der Produkte, Broschüren, Werbemittel und Webseiten sollten deshalb an die aktuellen U.S. Produkthaftungsstandards angepasst werden. Dies erfolgt durch Warnungen an dem Produkt und in der Dokumentation sowie durch korrekten Aufbau und Terminologie derselben.

Die Kanzlei ist im Bereich der Produkthaftung führend. Nach Vorprüfung der bestehenden Dokumentation unterbreiten wir für die Bearbeitung einen verbindlichen Kosten- und Zeitrahmen. Wenn dieser akzeptiert wird prüfen und kommentieren wir Seite für Seite der jeweiligen Unterlagen in der Form eines Memos und geben die notwendigen aktuellen Warnhinweise, Disclaimer, Copyright Vermerke etc. in MS Word Format auf, so dass diese leicht in die Unterlagen eingebaut werden können. Wir weisen in dem Memo zusätzlich darauf hin, was in den Unterlagen möglicherweise fehlt und kommentieren alle sonstigen relevanten Punkte, einschließlich der in den USA gebräuchlichen Fachterminologie, den Warnhinweisen auf den Maschinen, der Verpackung, usw.

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Corporate & Corporate Governance in den USA

Diese Bereiche werden vor und nach der Gründung einer amerikanischen Tochtergesellschaft relevant. Der Begriff Corporate Governance bezeichnet dabei die Kontrolle und das Management der U.S. Tochter durch die europäische Muttergesellschaft.

Die Beratungsleistungen der Kanzlei beziehen sich auf beide Situationen und beinhalten konkret folgende Bereiche:

  • Wahl der Rechtsform (Inc/LLC u.a.)
  • Prüfung des Gründungsstaates
  • Zweitanmeldungen (Qualifications)
  • Besetzung des Boards
  • Auswahl, Titel und Ernennung der Corporate Officers
  • Vermeidung von Haftungsdurchgriff
  • Kapitalisierungsfragen
  • Zahl, Art und Ausgabe von Aktien
  • Gesellschaftsverträge
  • Ausübung der Secretary Function
In den USA ersetzt der Corporate Secretary quasi das Handelsregister. Er bildet eine wichtige Brücke zwischen der europäischen Mutter und ihrer amerikanischen Tochter und stellt auf diese Weise sicher, dass sich kein Haftungspotential aufbaut. Ein Wirtschaftsanwalt, der auch die europäische Seite kennt, ist deshalb für diese Position besonders geeignet.
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Mergers & Acquisitions für US Firmen in den USA

Die US24 Group LLC Unternehmensgruppe hat seit ihrem Bestehen 15 Corporate Acquisitions und 5 Mergers abgewickelt. Diese Transaktionen fanden in verschiedenen US Bundesstaaten statt.

Der Wert der in Rede stehenden Transaktion sagt nicht immer etwas über den zu erwartenden Arbeitsaufwand auf der Anwaltsseite aus.

Als grobe Richtlinie kann aber ein Transaktionsvolumen von $100 Millionen angelegt werden, den eine Kanzlei dieser Größe zeitnah und professionell bearbeiten kann. Zusätzlich zu dem bestehenden Stab an Mitarbeitern und Kollegen halten wir für den M&A Bereich 6 sog. Overflow Attorneys bereit, die bei der Due Diligence assistieren.
Unsere Arbeit umfasst in erster Linie den vertraglichen Teil und dabei insbesondere das Thema Haftungsschutz. Je nachdem ob es sich um einen Share Deal oder um einen Asset Deal handelt, sind die Schutzklauseln unterschiedlich ausgestaltet.

Für steuerliche Fragen greifen wir bei Bedarf auf ein CPA Büro in Atlanta zurück, welches mit uns bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitet.

Aufgrund ihrer zahlreichen Fassetten und Details sind Mergers & Acquisitions vom Aufwand her oft nicht einfach zu quantifizieren. Dennoch bemühen wir uns, für diese Arbeiten so weit wie möglich Festpreise anzubieten, um auch die juristischen Dienstleistungen budgetierbar zu gestalten. Wenn wir die wesentlichen Parameter der avisierten Transaktion kennen, ist dies in jedem Fall bei der Due Diligence und dem Kaufvertrag möglich.

Weitere Informationen sind unter http://www.us24-group.com erhältlich.

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Musterabkommen über Informationsaustausch beziehungsweise US-amerikanischem Quellensteuerabzug im Verhältnis zu den USA veröffentlicht

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und die USA haben am 8. Februar 2012 in einer gemeinsamen Erklärung vereinbart, die bilaterale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung weiter auszubauen. Die fünf Staaten und die USA haben dazu ein Musterabkommen erarbeitet. Hierdurch werden die von den USA mit dem US-amerikanischen Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) verfolgten Ziele auf eine zwischenstaatliche Grundlage gestellt. Im Gegenzug verpflichtet sich die USA, den Partnerstaaten steuerlich relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.

Im US-amerikanischen Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung (FATCA) ist vorgesehen, dass Finanzinstitute, die nicht in den USA ansässig sind, den USA Informationen zu US-Kunden zur Verfügung stellen oder Quellensteuereinbehalte auf Erträge aus US Anlagen hinnehmen müssen. Die Durchführung des FATCA-Gesetzes soll nun auf eine zwischenstaatliche Grundlage gestellt werden.

Das Musterabkommen soll als Grundlage für entsprechende bilaterale Vereinbarungen dienen und hat folgenden Inhalt:

  • Die fünf Staaten verpflichten sich jeweils, von den in ihrem Gebiet ansässigen Finanzinstituten die Informationen über für US Kunden geführte Konten zu erheben und der US-Behörde zur Verfügung zu stellen.
  • Die USA verpflichten sich im Gegenzug, dem jeweiligen Vertragspartner Informationen über Zins- und Dividendeneinkünfte zur Verfügung zu stellen, die die US-Steuerbehörde von US Finanzinstituten erhebt.
  • Die USA verpflichten sich, alle Finanzinstitute des jeweiligen Vertragspartners von der Pflicht auszunehmen, mit der US-Steuerbehörde Vereinbarungen abschließen zu müssen, um in den USA Quellensteuereinbehalte unter FATCA zu vermeiden.

Die fünf Staaten und die USA sind zuversichtlich, dass auch andere Staaten diesem Ansatz folgen und so die Kooperation zwischen den Staaten zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Steuerhinterziehung verbessert und intensiviert werden kann.

Gemeinsame Erklärung:

Gemeinsame Erklärung von Deutschland, Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten anlässlich der Veröffentlichung des „Musterabkommens zur Verbesserung der Steuerehrlichkeit und Umsetzung des Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA)“

Seit vielen Jahren arbeiten Deutschland, Frankreich, Italien Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten als Partner zusammen, um die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung zu bekämpfen und die Steuerehrlichkeit zu verbessern, damit alle Bürger ihren gerechten Anteil an den gesetzlich fälligen Steuern zahlen.

In letzter Zeit haben wir unsere Zusammenarbeit verstärkt und gemeinsam ein „Zwischenstaatliches Musterabkommen zur Verbesserung der Steuerehrlichkeit und Umsetzung des Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA)“ erarbeitet.

Dieses Musterabkommen schafft einen Rahmen für die Meldung bestimmter Kontodaten durch die Finanzinstitute an ihre jeweiligen Steuerbehörden mit anschließendem Austausch der betreffenden Daten im Rahmen der bestehenden bilateralen Doppelbesteuerungs- bzw. Steuerinformationsabkommen. Es beseitigt die im Zusammenhang mit dem Foreign Account Tax Compliance Act aufgetretenen rechtlichen Probleme, vereinfacht dessen Umsetzung für die Finanzinstitute und sieht einen auf Gegenseitigkeit beruhenden Informationsaustausch vor.

Wir freuen uns nun auf den zeitnahen Abschluss bilateraler Abkommen auf der Grundlage dieses Musterabkommens, auch durch andere Länder.

Die Zusammenarbeit wird fortgeführt mit dem Ziel, beim gegenseitigen Informationsaustausch ein gleichwertiges Niveau zu erlangen und bei der technischen Umsetzung des Informationsaustauschs maximale Einheitlichkeit und Standardisierung herzustellen. Nähere Hinweise zum weiteren Verfahren folgen in Kürze.

Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Ansatz zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch automatischen Informationsaustausch. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten werden in enger Zusammenarbeit mit anderen Partnerländern, der OECD und ggf. der EU gemeinsame standardisierte Melde- und Sorgfaltspflichten erarbeiten, um so den Übergang zu einem globaleren System zu fördern, das die Steuerhinterziehung so effizient wie möglich bekämpft und den Vollzugsaufwand so gering wie möglich hält.

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